Zitat aus der WAZ Unser Vest Datteln vom 8. 9. 08
"Mit den Konsequenzen aus den Ergebnissen der Bodenuntersuchungen um das Eon-Kraftwerk und Ruhr-Zink befasst sich das Umweltzentrum des Kreises am Montag. Fachbereichsleiter Friedhelm Kahrs-Ude und Dr.Peter Reinirkens ziehen Bilanz.
Die Behörde hat angesichts der an einigen Stellen im Dezember 2007 festgestellten Cadmium-Belastungen nun ein Handlungskonzept ausgearbeitet, das präsentiert wird.
Wie berichtet, waren im Dattelner Süden und in Teilen von Waltrop Überschreitungen der Grenzwerte festgestellt worden. Die betroffenen Grundstückseigentümer waren bereits von der Kreisverwaltung über Sofortmaßnahmen informiert worden. In einem Fall konnte die Ernte nicht als Futtermittel eingesetzt werden.
Gemeinsam mit der Unteren Bodenschutzbehörde, dem Amtstierarzt und dem Institut für Stadtölologie und Bodenschutz will der Kreis am Montag darüber informieren, wie das weiteren Maßnahmenbündel aussehen wird.
In Sachen Arsenbelastung hatte es nach den Messungen im großen Ganzen Entwarnung gegeben. Lediglich besondere Verhaltensmaßnahmen wurden für einige wenige Bereiche ausgesprochen, in denen Kleinkinder im Garten spielen und zusätzlich noch im eigenen Garten angebautes Gemüse aufgetischt bekommen."
Dass die Versorgung mit Energie eines der Hauptprobleme der nahen Zukunft ist, steht außer Zweifel. Angesichts der „Klimakatastrophe“ ist der in mehreren Kommunen des Ruhrgebiets angekündigte Aus- oder Neubau von Kraftwerken trotzdem nicht einfach zu begrüßen. Der weltweite Klimawandel und der immer weiter wachsende Bedarf an Ener-gie machen ein grundsätzliches Umdenken in der Energiepolitik nötig.
Folgende Fragen hält die Fraktion DIE LINKE im RVR im Hinblick auf eine sinnvolle Energiepolitik für wichtig: