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Dass moderne Gedichte nicht mehr mit plätschernden Mühlrädern oder Alpenpanorama als Ausgangspunkt arbeiten ist eigentlich klar. Nicht ganz so klar ist wohl, dass auch Überbleibsel des Bergbaus als Bühne und Inspiration für Gedichte funktionieren. Darum zeigte der in Schwerte lebende Dichter Thorsten Trelenberg genau das: Bei einem Spaziergang über die Halde Hoheward zwischen Herten und Recklinghausen. An den Horizontbögen, beim Blick auf die Zeche Ewald oder einfach nur auf halbem Weg zum Aussichtspunkt stellte Trelenberg Gedichte und Prosa aus seinem Werk vor – Texte, die zum großen Teil auf Trelenbergs eigenen Wanderungen durch das Emscherland entstanden.
Der dichterische Spaziergang ist Teil einer Veranstaltungsreihe des EU-Abgeordneten Jürgen Klute mit dem LINKEN Stadtverband Herten. Nachdem die Kulturhauptstadt mit großen Bekenntnissen verkündete, man wolle auch die regionale Kultur und die Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort in das Projekt mit einbeziehen, ist davon bei der Umsetzung kaum etwas zu spüren. Darum werden bei vier Veranstaltungen in und um Herten verschiedene Künstler eine etwas andere Kultur zeigen.

DIE LINKE. Herten kritisiert die Gründungsversammlung des NRW-Landesverbandes der Organisation „Pax Europa“, an der auch die Hertener Ratsfrau Jutta Becker (WIR) teilgenommen hat.
„Wir können es nicht gutheißen, dass es im Kreis Recklinghausen zu diesem Zusammenschluss gekommen ist. Wenn diese Organisation vorgibt, gegen eine ‚schleichende Islamisierung’ vorgehen zu wollen, spaltet sie unsere Gesellschaft und verhindert Integration“, so Sprecherin Martina Ruhardt. Der Hertener Bürgermeisterkandidat der LINKEN, Thomas Prinz: „Wir werden in Herten entschlossen für eine Politik der Toleranz und des friedlichen Miteinanders eintreten und alles dafür tun, damit es nicht zu Ausgrenzungen und Fremdenfeindlichkeit in dieser Stadt kommt“. Prinz: weiter "Hier sind alle demokratischen Kräfte aufgerufen, eine derartige ausländerfeindliche Bürgerbewegung im Keim zu ersticken". "Pax Europa wurde von dem Publizist Udo Ulfkotte 2006 gegründet. Am 16. März 2007 war von Udo Ulfkotte im Spiegel-Online zu lesen: "Bevor Rechtsradikale Themen besetzen, wollen wir das lieber tun". "Damit dürfte für alle völlig klar sein, welche politischen Ziele Pax Europa verfolgt", so der Spitzenkandidate der Hertener LINKEN abschließend.

Der Hertener Stadtverband der Partei DIE LINKE. hat auf seiner Mitgliederversammlung am 18.01.2009 in der Freizeit und Begegnungsstätte Westerholt Thomas Prinz nach einer mitreißenden Bewerbungsrede mit einem außergewöhnlich gutem Wahlergebnis von 97,2% als Bürgermeisterkandidat für DIE LINKE. Herten gewählt.
Die Stadtverbandssprecherin Martina Ruhardt erklärte in diesem Zusammenhang: „Wir sind jetzt schon die drittstärkste politische Partei in Herten und werden ständig größer. Für die Kommunalwahl in 2009 sind wir bestens aufgestellt und hätten auch ohne Probleme die doppelte Anzahl an Wahlkreisen mit geeigneten Kandidaten besetzen können. In vielen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern wissen wir, dass die Menschen von uns Veränderungen erwarten. Dem Auftrag wollen wir gerecht werden. Mit Thomas Prinz haben wir einen Bürgermeisterkandidaten, der sich durch sein gewerkschaftliches Engagement und seine Einsatzbereitschaft weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht hat."
Der Spitzenkandidat Thomas Prinz zeigt sich sehr optimistisch: „Wir sind ein starkes Team, aber vor allem haben wir die richtigen Inhalte. Unsere Themen orientieren sich ganz deutlich an den Bedürfnissen der Menschen. Dies ist bei den etablierten Parteien immer weniger zu erkennen, denn es gibt kaum noch Unterschiede zwischen den Positionen von SPD und CDU. Deswegen sind wir die einzige politische Alternative, wenn es um eine Politik der sozialen Erneuerung geht", stellte Prinz die Schwerpunkte des kommunalen Wahlprogramms vor, dass am 12. Januar verabschiedet wurde.